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2016 hat Instagram den Algorithmus eingeführt. Zuerst waren Influencer, Blogger und auch Unternehmen in grosser Sorge. Aber mit ein paar Tipps und Tricks lernten die meisten damit zu leben und die Reichweiten konnten weiterhin gesteigert werden.

Aktuell hat sich ein neues Problem auf Instagram eingeschlichen, welches viele User in Sorge versetzt. SHADOW BANNING ist der Name des Problems.

Unsere Recherche hat ergeben, dass vor allem Business Accounts betroffen sind. Beim Posten sieht der Verfasser seine eigenen Posts noch, wenn er sie über die angewedeten Hashtags sucht. Seine bestehenden Followers sehen sie ebenfalls. User, die dem betroffenen Account nicht folgen, sehen die Posts jedoch nicht. Daher kommt der Name SHADOW BAN.

Die Auswirkung könnte nicht erschreckender sein: Wachstum und Reichweite bleiben somit auf der Strecke!

Instagram selbst hat sich zu dem aktuellen Problem nur spärlich geäussert. Die Plattformbetreiber seien sich des Problems bewusst, verfügten aber nicht über die nötigen Ressourcen, um das Problem zu lösen. Dies erhitzt die Gemüter der User und man kann im Netz derzeit viele Theorien lesen.

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Mögliche Gründe für den Shadow Ban:

  1. Gekaufte Likes
  2. Aggressives liken um seine Followeranzahl zu erhöhen
  3. Follow/Unfollow um seine Community zu vergrössern
  4. Nutzung von zu vielen Hashtags
  5. Nutzung von gewissen Hashtags

 

Wie findet ihr heraus, ob ihr vom Shadow Banning betroffen seid?

  1. Checkt regelmässig eure Like- und Followerzahlen. Sinken diese in kürzester Zeit rapide, könntet ihr betroffen sein.
  2. Ihr benutzt relevante Hashtags, die in der Vergangenheit immer zu vielen Likes, auch von Nicht-Followern führten? Der Traffic bleibt aber aus?
  3. Die Likes die ihr noch bekommt, sind ausschliesslich von euren festen Followern? Das ist laut unserer Recherche ein klares Zeichen für den Shadowban.

 

Was könnt ihr tun, wenn ihr tatsächlich betroffen seid?

  1. Meldet Instagram euer Problem
  2. Meldet Instagram euren Account als gehackt
  3. Pausiert mit eurem Account
  4. Wartet ab und gönnt euch einen Kaffee

 

Glaubt man den ganz grossen Kritikern im Netz, konnte das der Anfang vom Ende für Instagram sein. Aber malen wir den Teufel heute noch nicht an die Wand und hoffen, dass sich bald für alle eine akzeptierbare Lösung findet.

Stephanie Scheible